IBM i Architektur verstehen –
Grundlagen und Plattformkonzepte
Diese Seite richtet sich an neue IBM-i-Mitarbeiter sowie an Einsteiger und Umsteiger aus Windows- und Linux-Umgebungen. Sie zeigt, welche Architekturprinzipien IBM i von anderen Plattformen unterscheiden — und in welcher Reihenfolge man sie am besten versteht.
Wer künftig IBM i administriert oder darauf entwickelt, braucht ein grundlegendes Verständnis dieser Plattform — denn IBM i folgt einer anderen Logik als Windows oder Linux. Das „i" im Namen steht für Integration: Betriebssystem, Datenbank, Sicherheitsmodell und Work Management sind keine getrennten Produkte — sie sind als eine zusammenhängende Einheit konzipiert und gebaut. Wer diese Architektur nicht versteht, administriert eine Plattform, deren Logik ihm verborgen bleibt. Diese Architekturprinzipien haben ihre Wurzeln bereits im System/38 und prägen IBM i bis heute.
Für wen ist diese Seite?
- Neue IBM-i-Mitarbeiter in der Einarbeitung
- Umsteiger aus Windows- oder Linux-Umgebungen
- Administratoren und Entwickler, die Systemzusammenhänge verstehen wollen
- IT-Verantwortliche, die IBM i fachlich einordnen müssen
Neu hier? Starten Sie in dieser Reihenfolge:
Die folgenden Themen bauen inhaltlich aufeinander auf: vom Plattformverständnis über die Kernkonzepte bis zu Bibliotheken, Work Management und der Einordnung im Gesamtbild.
GRUNDLAGEN DER PLATTFORM
Geschichte, Entstehung und Systemüberblick
Was ist IBM i?
Entstehung, Eigenschaften und warum IBM i sich von anderen Systemen grundlegend unterscheidet.
Mehr erfahren → GrundlagenVon System/38 über AS/400 bis Power Systems
Die Geschichte einer einzigartigen Plattformfamilie und ihre Entwicklungsstufen.
Mehr erfahren → GrundlagenArchitekturüberblick IBM i
Zentrale Systemkomponenten – wie OS, Datenbank, Sicherheit und Jobsteuerung zusammenwirken.
Mehr erfahren →KERNKONZEPTE DER ARCHITEKTUR
Single Level Storage, Machine Interface, Objektmodell
Single Level Storage
Das Speicherarchitekturprinzip der IBM i — warum Objekte in einem systemweiten Adressraum verwaltet werden und Speicher nicht wie auf klassischen Plattformen getrennt gedacht wird.
Mehr erfahren → KernkonzeptMachine Interface (MI) und TIMI
Hardwareunabhängige Programmausführung — warum IBM Hardware und Teile der Systemimplementierung über viele Generationen weiterentwickeln konnte, ohne die für Anwendungen sichtbaren Grundprinzipien der Plattform aufzugeben.
Mehr erfahren → KernkonzeptDas Objektmodell der IBM i
Programme und Daten als Objekte – Grundlage für Stabilität und Sicherheit der Plattform.
Mehr erfahren →BIBLIOTHEKEN UND OBJEKTORGANISATION
Libraries, Library List und Objektverwaltung
Libraries auf IBM i
Organisation von Programmen und Systemobjekten – wie Bibliotheken auf IBM i funktionieren und welche Systembibliotheken es gibt.
Mehr erfahren → OrganisationLibrary List (LIBL)
Wie Programme und Objekte im System gefunden werden – Aufbau und Funktion der Bibliotheksliste auf IBM i.
Mehr erfahren → OrganisationIFS und QSYS.LIB auf IBM i
IBM i hat nicht nur Bibliotheken, sondern auch ein hierarchisches Dateisystem. QSYS.LIB bildet die traditionelle Bibliothekswelt darin ab — besonders relevant für Umsteiger aus Windows und Linux.
Mehr erfahren →WORK MANAGEMENT ARCHITEKTUR
Jobs, Subsysteme, Job Queues und Speicherpools
Work Management Architektur
Wie IBM i Programme verarbeitet – das Zusammenspiel von Jobs, Subsystemen, Job Queues und Speicherpools.
Mehr erfahren → Work ManagementJobs auf IBM i
Die grundlegende Verarbeitungseinheit – was ein Job ist, welche Typen es gibt und wie Jobs gesteuert werden.
Mehr erfahren → Work ManagementJob Queues auf IBM i
Architektur der Jobsteuerung – wie Job Queues aufgebaut sind und welche Rolle sie im Work Management spielen.
Mehr erfahren → Work ManagementSubsysteme auf IBM i
Aufbau und Struktur der Ausführungsumgebungen – was Subsysteme sind und wie sie Jobs verwalten und steuern.
Mehr erfahren → Work ManagementSpeicherpools auf IBM i
Architektur der Speicherverwaltung – wie Speicherpools definiert, Subsystemen zugewiesen und für Performance optimiert werden.
Mehr erfahren →IBM i IM KONTEXT
Langlebigkeit, Vergleich und Virtualisierung
Warum IBM i so langlebig ist
Warum IBM i Systeme oft jahrzehntelang stabil laufen – das Zusammenspiel der Architekturprinzipien, die das möglich machen.
Mehr erfahren → KontextIBM i im Vergleich zu klassischen Serverarchitekturen
Was IBM i von Windows- und Linux-Systemen grundlegend unterscheidet – ein sachlicher Vergleich der Architekturprinzipien.
Mehr erfahren → KontextLPAR und Virtualisierung auf IBM Power Systems
Logische Partitionierung auf IBM Power Systems – wie LPARs funktionieren und welche Möglichkeiten die Virtualisierung bietet.
Mehr erfahren →IBM-i-Architektur systematisch aufbauen –
mit klarer Lernreihenfolge und Praxisbezug
Architektur, Work Management und Systemzusammenhänge – vermittelt aus langjähriger IBM-i-Praxis, mit Übungen auf einem echten IBM-i-System.